In der Raumstudie von FORMRAUM treffen helle Eiche, gewebtes Leinen und eine matte Wandoberfläche aufeinander. Die Materialien sind unterschiedlich, bewegen sich aber in einer verwandten Farbwelt. Dadurch können einzelne Gegenstände auffallen, ohne dass jede Fläche um Aufmerksamkeit konkurriert.
Eine kleine Materialfamilie
Für einen ersten Entwurf reichen einige größere Muster. Lege Holz, Stoff und Wandfarbe nebeneinander und betrachte sie bei Tageslicht. Eine gemeinsame warme oder kühle Grundstimmung kann die Auswahl erleichtern. Ein gezielter Kontrast, etwa dunkles Holz, setzt einen Schwerpunkt.
Der Alltag gehört zur Auswahl
Oberflächen werden berührt, gereinigt und benutzt. Bei der Auswahl zählen deshalb auch Pflegehinweise, Reparaturmöglichkeiten und die Frage, wie sich sichtbare Gebrauchsspuren anfühlen. Ein schöner Stoff muss zu den Menschen passen, die auf dem Sofa sitzen.
Dem Raum Zeit geben
Nicht jedes Regal muss sofort gefüllt sein. Wenn die großen Flächen und Möbel zusammenpassen, können Bücher, Bilder und Fundstücke nach und nach dazukommen. Ein persönlicher Raum darf sich verändern. Das ist auch die Idee hinter dieser fiktiven Wohnstudie.

